Informationsbesuch aus Thüringen

Thüringer Ministerium für Landwirtschaft, Naturschutz und Umwelt besucht Arnschwang und informiert sich über E-WALD

Am Donnerstag den 07.04.2016 konnte Bürgermeister Michael Multerer eine Besuchergruppe aus Thüringen mit Vertretern des Thüringer Ministerium für Landwirtschaft, Naturschutz und Umwelt, der Fachhochschule Erfurt und der Gemeinde Werther (Landkreis Nordhausen) in Arnschwang begrüßen.

Das Interesse galt dem E-WALD Projekt, den Erfahrungen mit Elektromobilität und dem Arnschwanger Carsharingauto.  Der Geschäftsführer der E-WALD GmbH, Herr Otto Loserth, erklärte den Besuchern, welche Anfangshürden im Projekt zu überwinden waren und welche Erfahrungen bereits gemacht wurden. Der ebenfalls anwesende Initiator des Projektes, Präsident der Technischen Hochschule Deggendorf (THD), Prof. Dr. Peter Sperber, konnte von der Überwindung manch bürokratischer Hürde berichten. Die Besucher waren erstaunt über die umfangreiche Infrastruktur an Ladesäulen, die im Bayerischen Wald flächendeckend zur Verfügung steht. Kein Fahrer eines Elektroautos muss Angst haben, dass ihm irgendwo auf der Gesamtfläche von 7.000 qkm „der Strom ausgeht“, weil es alle 20-30 km eine Ladestation gibt. Alle Ladestationen werden über einen zentralen Server fernüberwacht, die Information, ob ein Ladepunkt frei oder belegt ist wird im Internet angezeigt und rechtzeitig zu Ostern wurden diverse Aktivierungs- und Bezahlsysteme und der Anschluss an eine europäische Roaming-Plattform realisiert und freigeschaltet. „Mit diesem entscheidenden Schritt und dem neuen, offenen System sind wir gerüstet für Bürger und Besucher die ihr Elektroauto unterwegs laden wollen“, so Loserth. In Arnschwang steht derzeit eine moderne Wechselstrom Ladesäule mit einem Universalanschluss, worüber alle bisher bekannten Serienelektroautos geladen werden können, einige Modelle so schnell, dass sie bereits nach 45 Minuten wieder mit voller Batterie davonbrausen können. Voraussichtlich im Herbst diesen Jahres kommt eine Gleichstromladesäule dazu, dann ist die Schnellladung für alle E-Autos möglich.

Interessiert erkundigten sich die Gäste auch über das eCarsharing Angebot von E-WALD. Das eCarsharing von E-WALD, das Einheimische und Urlaubern gleichermaßen nutzen können, bietet vor allem in Gegenden mit einem schwachen öffentlichen Verkehrsnetz eine optimale Ergänzung, um mobil zu sein. Außerdem freut sich die Natur über die besondere Nachhaltigkeit. Loserth erklärte, dass das ursprüngliche Konzept ergänzt und verfeinert wird. So macht die Spontanbuchung nach Erkenntnissen aus dem Projekt nur einen Teil der Auslastung aus. Die Nutzung durch eine Kommune oder ein Unternehmen, um Kosten zu sparen oder um mit gutem Beispiel bei der CO2 Reduktion voran zu gehen, sind eine weitere Nutzerkomponente. Darüber hinaus bietet E-WALD Pendlern die Möglichkeit, das Elektrofahrzeug für den täglichen Arbeitsweg zu verwenden. Derzeit werden neue Interessenten für ein Testprojekt gesucht.

Erfreut nahmen die Besucher auf, dass die E-WALD GmbH die eCarsharing Leistungen im gesamten Bundesgebiet anbieten kann, so dass gemeinsamen Projekten in Thüringen nichts im Wege steht. Bereits ein Drittel der Buchungen erfolgen außerhalb Bayerns.

Abgerundet wurde der Informationsaustausch mit einem Vortrag von Frau Katrin Juds, Projektkoordinatorin der THD. Die Ausführungen zur Entwicklung eines optimierten Reichweitensystems, welches gerade am Anfang die Berührungsangst mit Elektroautos reduzieren kann, wurden interessiert aufgenommen. Frau Juds stellte die Entwicklung der modernen Ladesäule vor und berichtete über die ebenfalls von der THD durchgeführte sozialwissenschaftliche Begleitforschung.

Am Ende waren sich alle Beteiligten einig: Elektromobilität gewinnt immer mehr an Bedeutung – aus zahlreichen guten Gründen.

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